typically german; – Anja Spohr, Belinda Villbrandt und Gastautoren

Unsere Plattform für internationale Fach- und Führungskräfte auf Deutschland-Einsatz entwickelt sich ständig weiter. Neben unterhaltsamen und hilfreichen Artikeln bieten wir die Möglichkeit zum aktiven Austausch.
Subscribe

Artikel der Kategorie Juni, 2012

Kaffeekultur in Deutschland

Juni 14, 2012 Von: Anja Spohr Kategorie: In Deutschland leben Noch keine Kommentare →

Die Statistik lehrt, dass in Deutschland  86% der Erwachsenen mehrmals täglich oder wöchentlich Kaffee trinken. Mit jährlich ca. 150 l Kaffee pro Kopf konsumieren die Deutschen damit mehr davon als Wasser oder Bier. Umso erstaunlicher ist, dass, obwohl die Deutschen den Kaffee offensichtlich sehr schätzen, die Bereitschaft Neues auszuprobieren oder hier einmal  Qualität  vor Quantität zu stellen, relativ wenig verbreitet ist. Am liebsten trinkt der Deutsche nämlich immer noch den guten alten Filterkaffee, der so schön sauer ist, eine wunderbar transparente bräunliche Farbe hat und in erster Linie nach Papierfilter duftet. Filterkaffee gibt es schon seit 1908, als nämlich Melitta Benz („Melitta“ ist ein namenhafter Filtertütenhersteller) zum Filtern ihres Kaffees ein Löschblatt aus der Schultüte ihres Kindes benutzte. Eine lange Tradition also.

Cappuccino mit Milch oder mit Sahne?

In manchem Café in weiten Teilen Deutschlands hört der Gast auf die Frage „machen Sie den Cappuccino mit Sahne?“ die geradezu entrüstete  Antwort „Aber selbstverständlich!“, von daher ist es ratsam, diese Frage stets zu stellen, wenn man weiß, wie ein Cappuccino im Original zubereitet wird.

Auf der Terrasse nur Kännchen….

Ebenso weit verbreitet ist die Sitte, im Außenbereich mancher Cafés nur die „große Portion“ zu servieren – keiner weiß so wirklich, warum.

Man muss ja nun sicher nicht gleich die kompliziertesten Kaffeekompositionen der verschiedensten Kaffeehausketten wählen oder sich eine kostspielige Espressomaschine für daheim zulegen, um guten Kaffee zu genießen. Eine Gelegenheit, sich über Kaffee im Allgemeinen und im Besonderen zu informieren gibt es seit einigen Jahren am „Tag des Kaffees“. Dieses Jahr wird am 28. September 2012, veranstaltet durch den Deutschen Kaffeeverband e.V.,  erneut rund um die braune Bohne informiert. Mehr dazu finden Sie unter: http://www.tag-des-kaffees.de/index.html

Wer nicht so lange warten möchte, kann sich mit einem leckeren Rezept einstimmen:

Eiskaffee Alaska
An Zutaten benötigen Sie:
1/2 Liter kalten Kaffee, 1/2 Liter Vollmilch, 4 El Zucker, 1 Packung Vanille-Eis
Zubereitung: Die Vollmilch mit einem Rührgerät unter den Kaffee rühren. Das Vanille-Eis dazugeben und für ca. 15 Min. im Kühlschrank kalt stellen. Dann in große Gläser füllen und kalt servieren.

Die Bluecard für Deutschland

Juni 12, 2012 Von: Belinda Villbrandt Kategorie: In Deutschland arbeiten Noch keine Kommentare →

Leichtere Zuwanderung für Hochqualifizierte – die Bluecard soll Fachkräften Deutschland schmackhaft machen

Gut ausgebildeten ausländischen Fachkräften wird der Zugang nach Deutschland leichter gemacht. Der Bundestag verabschiedete ein Gesetz zur Einführung der sogenannten Blue Card, einer vereinfachten Arbeitsgenehmigung. Damit soll die Hochqualifizierten-Richtlinie der Europäischen Union umgesetzt werden.

Absenkung der Gehaltsschwelle

Die „Blaue Karte EU“ sollen Fachleute aus Drittstaaten außerhalb der EU bekommen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt werden. Hierzu gehören ein Hochschulabschluss und ein Arbeitsvertrag mit einem Jahresgehalt von mindestens 44.800 Euro. Das sind gut 20.000 Euro weniger als bisher. Für eine so genannte Niederlassungserlaubnis mussten Arbeitnehmer aus Nicht-EU-Staaten bislang mindestens 66.000 Euro pro Jahr verdienen. Bei besonders nachgefragten Qualifikationen, z.B. Ingenieueren, Mathematikern, Ärzten und IT-Fachkräften liegt die Gehaltsschwelle sogar nur bei  knapp 35.000 Euro.

Nach drei Jahren Daueraufenthaltsrecht

Inhaber der BlueCard sollen nach drei Jahren ein Daueraufenthaltsrecht für sich und ihre Familie erhalten, wenn sie auch dann noch einen entsprechenden Arbeitsvertrag haben. Bei Nachweis guter deutscher Sprachkenntnisse wird die Niederlassungserlaubnis bereits nach zwei Jahren erteilt.